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Kunsttherapie - Heilpraktiker für Psychotherapie
Angst und Panikattacken – wenn der Körper Alarm schlägt
​Plötzlich ist sie da:
Das Herz beginnt zu rasen, der Puls steigt, die Atmung wird flach. Hände werden feucht, Gedanken kreisen. Viele Betroffene erleben starke Angst, das Gefühl von Kontrollverlust oder die Sorge, ohnmächtig zu werden. Panikattacken treten oft scheinbar ohne Anlass auf – im Alltag, in der Öffentlichkeit oder auch in ruhigen Momenten zu Hause.
Diese Symptome sind sehr belastend und verunsichernd. Gleichzeitig sind sie kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines Nervensystems, das unter hoher innerer Anspannung steht.
Angst ist normal – und manchmal ein wichtiges Signal
Angst gehört zum Menschsein. Sie ist eine natürliche Schutzreaktion und hilft uns, Gefahren zu erkennen. Wenn Angst jedoch übermäßig stark wird, sich verselbstständigt oder den Alltag einschränkt, verliert sie ihre schützende Funktion und wird zur Belastung. Wiederkehrende Angstzustände oder Panikattacken können dann ein Hinweis darauf sein, dass etwas aus dem inneren Gleichgewicht geraten ist.

Angst verstehen statt bekämpfen
​In der therapeutischen Arbeit zeigt sich häufig, dass Angst nicht für sich allein steht. Sie kann Ausdruck innerer Konflikte, ungelöster emotionaler Themen, anhaltender Überforderung oder nicht gelebter Bedürfnisse sein. In diesem Sinne ist Angst oft ein deutliches Signal der Psyche, dass etwas gesehen, verarbeitet oder verändert werden möchte.



Kunsttherapie als entlastender Zugang
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Gerade bei Angst und Panikattacken reichen Worte allein oft nicht aus. Die Angst ist körperlich spürbar und innerlich oft schwer fassbar. In der Kunsttherapie können diese inneren Zustände nach außen verlagert werden. Das, was zuvor überwältigend war, bekommt Form und Abstand.
Dieses kreative Auslagern kann bereits spürbare Erleichterung bringen. Die innere Last wird reduziert, Anspannung kann sich lösen, und die Angst wird handhabbarer. Gleichzeitig eröffnet die kunsttherapeutische Arbeit einen tieferen Zugang zu den Themen, die hinter der Angst liegen.
Ziel ist es nicht, Angst zu verdrängen, sondern einen neuen, tragfähigen Umgang mit ihr zu entwickeln – mit mehr innerer Stabilität, Selbstwahrnehmung und Sicherheit.